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Die Handlung von Aquaman: Lost Kingdom

Ihr erstes Duell konnte Arthur Curry aka Aquaman (Jason Momoa) noch klar für sich entscheiden. Im Kampf um das Unterwasserkönigreich Atlantis zwang der rechtmäßige Thronfolger und Justice League-Veteran nicht nur seinen hinterhältigen Halbbruder Orm (Patrick Wilson) in die Knie, sondern auch Black Manta (Yahya Abdul-Mateen II). Heute muss Arthur sowohl die Herrschaft über Atlantis meistern, als auch sein Dasein als frischgebackener Vater. Doch ausgerechnet Orm wird bald zur einzigen Hoffnung auf Frieden, als Black Manta erneut aus den Untiefen des Meeres emporsteigt, um seinen Racheplan zu vollenden – mit dem sagenumwobenen Schwarzen Dreizack in Händen.

Allein kann Arthur den übermächtigen Feind nicht stoppen. Also wendet er sich an den inhaftierten Orm, um eine nicht ganz ungefährliche Allianz mit ihm zu schmieden. Nur wenn sie ihre Differenzen beilegen, können sie das Königreich Atlantis und Arthurs Familie beschützen...


Kritik zu Aquaman: Lost Kingdom

Zurück nach Atlantis: Mit rund 1,2 Milliarden US-Dollar steht James Wans 2018er „Aquaman“ bis heute an der Spitze der umsatzstärksten Filme aus dem Hause DC. Damit toppte das effektreiche Actionspektakel sogar die gefeierte „The Dark Knight“-Trilogie von Christopher Nolan – und das spricht Bände. Ganze fünf Jahre später bringen Warner, DC und Regisseur James Wan den legendären Herrscher von Atlantis endlich auf die große Leinwand zurück. Im heiß erwarteten Sequel „Aquaman: Lost Kingdom“ lernen wir Arthur Curry von seiner menschlichen Seite kennen, während er gleichzeitig aber auch seine Fähigkeiten als Herrscher unter Beweis stellen muss. Für die Fortsetzung des DC-Hits kehren neben Jason Momoa als DC-Titelheld natürlich auch Patrick Wilson als Arthurs Halbbruder Orm, Nicole Kidman als Arthurs Mutter Atlanna und Yahya Abdul-Mateen II als Black Manta aus Teil 1 zurück.

Wie schon der Box-Office-Hit von 2018 begeistert auch „Aquaman: Lost Kingdom“ wieder mit imposanten Effektgewittern, monumentalen Unterwasserschlachten und pompös inszenierter Combat-Action. Wenn das Sequel monströse Kaijus aus dem Marianengraben lockt und brachiale Mechs auf Atlantis zusteuert, kann es seinen Vorgänger in Sachen Blockbuster-Feuerwerk sogar noch toppen.

Dazu hat „Aquaman: Lost Kingdom“ aber auch noch eine ordentliche Portion Herz und zeigt uns Jason Momoas DC-Krieger von seiner bisher emotionalsten Seite. Drama darf da natürlich auch nicht fehlen: Zwar arbeitet Arthur mit Orm zusammen, um Atlantis zu verteidigen, spricht das seinen Halbbruder aber noch lange nicht von seinen Verbrechen frei. Loki anyone?

Unklar ist noch, was die Zukunft für Jason Momoa als Aquaman bereithält. Da sich „Guardians of the Galaxy“-Mastermind James Gunn aktuell mit der Umstrukturierung des DCU beschäftigt und bereits Stars wie Henry Cavill als Superman abdanken mussten, steht Aquaman derzeit ein wenig zwischen den Stühlen. Sicher ist nur, dass Jason Momoa so oder so ein Teil des neuen DCU sein wird. Sollte Aquaman kein Thema mehr sein oder gar neu besetzt werden, könnte Momoa eine neue Rolle bekommen. Aktueller Favorit, schon rein optisch: Lobo.

Lohnt sich, weil uns die Fortsetzung in Sachen Action-Feuerwerk kaum Pausen zum Atmen lässt. Ein guter Jahresabschluss, vor allem für die Superhelden-Maschinerie.