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Die Handlung von Blood & Sinners

Nach Jahren in der Ferne beschließen die beiden Zwillingsbrüder Elijah und Elias Smoke (beide Michael B. Jordan), in ihre Heimat zurückzukehren, sich ein neues Leben aufzubauen und ihrer früheren Gemeinschaft etwas zurückzugeben. Was die Smoke-Brüder jedoch nicht ahnen, während sie an einem Refugium für ihre Kultur arbeiten: In den Schatten der Nacht lauert ein unaussprechlicher Schrecken, der sich langsam aber sicher ihrer Türschwelle nähert...


Kritik zu Blood & Sinners

Hört man den Namen Ryan Coogler, denkt man natürlich zuerst an Marvel und Rocky. Neben den beiden „Black Panther“-Filmen wurde Coogler vor allem für seine Arbeit am überragenden Legacy-Sequel „Creed“ bekannt, der den Grundstein für eine der besten Sport-Trilogien aller Zeiten legte. Auch für sein neuestes Projekt holte sich der Drehbuchautor und Regisseur wieder seinen guten Freund Michael B. Jordan vor die Kamera – und traut sich in Sachen Genre und Thematik abermals etwas Neues. Während Cooglers „Blood & Sinners“ auf gesellschaftskritischer Metaebene Erinnerungen an sein schockierendes „Fruitvale Station“-Debüt weckt, präsentiert sich „Blood & Sinners“ als blutiger Vampirhorror im 30er-Südstaaten-Setting. Ein Film, der das Vampirismus-Motiv nutzt, um Themen wie Rassismus und Ausgrenzung zu bebildern und greifbar zu machen, während er uns die packende Story zweier Brüder und ihrer Community im Angesicht des weißes Todes präsentiert.

Unterstützt wird der doppelte Michael B. Jordan im Kampf gegen die Vampire von Ikonen wie Wunmi Mosaku, Omar Benson Miller und Delroy Lindo, die Angreifer werden von so charismatischen Schwergewichten wie Jack O'Connell und Hailee Steinfeld verkörpert. Generell wird „Blood & Sinners“ aber zu einer Art Rückkehr zu Cooglers Wurzeln. „Fruitvale Station“ war nicht nur sein furioses Debüt, sondern auch der bisher einzige FSK-16-Titel seiner Karriere. Zudem filmte Coogler das Drama damals auf 16mm-Film – beides trifft jetzt auch auf „Blood & Sinners“ zu. Und Michael B. Jordan ist wieder mit dabei. Full Circle quasi.

Teamwork mit Michael B. Jordan: Ganz genau so sehen beste Freunde aus. Abgesehen von „Black Panther: Wakanda Forever“ war Michael B. Jordan in allen Filmen von Ryan Coogler mit dabei.