Catherine, Lady wider Willen (2022)
Original-Titel: Catherine Called BirdyMittelalter-Bella Ramsey ist die beste Bella Ramsey! In „Catherine, Lady wider Willen“ nagt die „The Last of Us“-Darstellerin am Erwachsenwerden.
Regie Bella Ramsey
Birdy Billie Piper
Lady Aislinn Andrew Scott
Lord Rollo Lesley Sharp
Morwenna Joe Alwyn
Onkel George Sophie Okonedo
Ethelfritha Rose Splinter von Devon Paul Kaye
Sir John Henry Murgaw / Shaggy Beard Dean-Charles Chapman
Robert Isis Hainsworth
Aelis Archie Renaux
Edward, der Mönch
Regie Bella Ramsey
Birdy Billie Piper
Lady Aislinn Andrew Scott
Lord Rollo Lesley Sharp
Morwenna Joe Alwyn
Onkel George Sophie Okonedo
Ethelfritha Rose Splinter von Devon Paul Kaye
Sir John Henry Murgaw / Shaggy Beard Dean-Charles Chapman
Robert Isis Hainsworth
Aelis Archie Renaux
Edward, der Mönch
Die Handlung von Catherine, Lady wider Willen
Wir schreiben das Jahr 1290, oder so.
Als jüngstes Kind von Lord Rollo (Andrew Scott) und Lady Aislinn (Billie Piper) hat es die junge Lady Catherine aka Birdy (Bella Ramsey)
nicht leicht. Zwar hat sie das mittelalterliche Stonebridge und das
Anwesen der Familie längst in ihren ganz persönlichen Spielplatz
verwandelt, wird ausgerechnet sie plötzlich aber dazu auserkoren, die
Familie vor dem Ruin zu bewahren.
Stonebridge Manor hat definitiv schon bessere Tage gesehen, auch
finanziell steht Birdys Paps aktuell nicht sonderlich prächtig da. Also
muss eine Hochzeit mit einem Edelmann her!
Aber Birdy, wie alle Teen-Heldinnen vor und nach ihr, ist geistreich,
clever und abenteuerlustig - und gewillt, jeden noch so schmierigen
Anwärter in die Flucht zu schlagen. Dank ihrer Kreativität und ihrer
trotzigen Art kann sich Birdy so ihre Unabhängigkeit bewahren. Auch wenn
das bedeutet, dass ihre Eltern ihr aufs Dach steigen. Als jedoch der
fieseste aller Anwärter vor den Mauern des Anwesens aufschlägt, müssen
Birdy, Rollo und Aislinn wieder zueinander finden...
Kritik zu Catherine, Lady wider Willen
Ganz schön loses Mundwerk, diese Lena Dunham. Seit Jahren ist die
New Yorkerin fleißig dabei, Hollywood mit ihrer scharfzüngigen Art und
reichlich Edge auf links zu drehen. Doch seit „Girls“, der feministisch unrasierten Antwort auf „Gossip Girl“, blieb der große Wurf aus. Bis jetzt. Mit „Catherine, Lady wider Willen“
- toller Titel, danke Prime Video - tischt uns die Autorin und
Regisseurin eine Mittelalterstory auf, wie wir sie bisher noch nicht
erlebt haben.
Die schwarzhumorige Coming-of-Age-Dramedy bequatscht frei heraus Themen
wie Intimhygiene, Monatsblutung und den Verlust des Jungfräulichkeit,
natürlich alles im historisch ansprechenden Kostümsetting. Dabei
wahrt „Catherine, Lady wider Willen“ jedoch die Balance zwischen Moderne
und Altertum, die Dialoge sind mal herrlich schräg und direkt, dann
wieder gestelzt und versartig.
Speziell Bella Ramsey kann hier mal wieder strahlen. Als alles andere als typische Mittelalter-Lady, die von ihrem Vater (brillant: Andrew Scott)
dazu gezwungen werden soll, das eigene Haus per Blitzhochzeit
finanziell abzusichern, passt kaum jemand besser ins Bild. Höchstens
noch Kaitlyn Dever - aber die hat in „Rosalinde“ nächste Woche ja schon genug mit Romeo und Julia zu tun.
Lohnt sich, weil...
... Historienfilme mit losem Mundwerk scheinbar in sind. Noch frecher als „Emma.“ - vor allem dank Newcomerin Bella Ramsey!
