Komplizinnen – Vernunft ist keine Lösung (2027)
Original-Titel: Komplizinnen – Vernunft ist keine Lösung„Wunderschön“ lässt grüßen: In „Komplizinnen – Vernunft ist keine Lösung“ suchen Heike Makatsch und Co nach einem neuen Lebenssinn.
Die Handlung von Komplizinnen – Vernunft ist keine Lösung
Vier Frauen, vier Lebenskrisen – und die Erkenntnis, dass manchmal erst alles aus den Fugen geraten muss, bevor ein Neuanfang möglich wird. Vera (Laura Tonke) hat genug: Hitzewallungen und Wutausbrüche begleiten inzwischen ihren Alltag, während ihr Partner (Tom Schilling) und ihr Job ihr zunehmend die Luft zum Atmen nehmen. Kurzerhand trennt sie sich von beidem – über die Folgen ihrer radikalen Entscheidung denkt sie allerdings erst nach, als diese längst vor ihrer Tür stehen. Professorin Miriam (Anne Ratte-Polle) stürzt sich derweil in eine toxische Affäre mit einer Studentin (Sogol Faghani).
Auf der Suche nach einem Ausweg aus ihrem emotionalen Chaos gönnt sie sich einen Porsche, doch statt neuer Freiheit droht die nächste Katastrophe. Paartherapeutin Anne (Katharina Marie Schubert) wiederum kennt für die Probleme anderer meist die richtigen Antworten.
Als ihr Sohn das Elternhaus verlässt, gerät jedoch ihr eigenes Leben ins Wanken. Eine ungewöhnliche, poetische Affäre weckt neue Lebensfreude – und selbst dafür versucht ihr ausgesprochen verständnisvoller Ehemann (Christoph Maria Herbst) noch Verständnis aufzubringen. Liv (Heike Makatsch) jongliert währenddessen Karriere, Ehe und Familienalltag. Zwischen zwei dauerzockenden Teenagersöhnen, einem tiefenentspannten arbeitslosen Ehemann und ihrem nahenden 50. Geburtstag bewegt sie sich permanent am Limit. Als kurz vor dem großen Tag auch noch eine Botox-Behandlung gründlich schiefgeht, liegen schließlich sämtliche Nerven blank. Zwischen Glück, Frust und völliger Überforderung kreuzen sich die Wege der vier Frauen auf schicksalhafte Weise.
Jede von ihnen sucht nach etwas, das im Alltag verloren gegangen ist – Freiheit, Nähe, Lebensfreude oder schlicht sich selbst. Gemeinsam entdecken sie, dass Kontrollverlust manchmal genau der Anfang sein kann, den man gebraucht hat.