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Die Handlung von Krieg der Bestatter

Jeremiah „Jerry“ O’Keefe betreibt ein familiäres Bestattungsinstitut. Dieses liegt schon seit Jahrzehnten in den Händen seiner Familie und das soll auch weiterhin so bleiben. Doch als ihm Bankrott droht, wendet er sich ausgerechnet an den Halsabschneider Ray Loewen, der mit seinem riesigen Konzern einen Teil von Jerrys Unternehmen aufkaufen und ihn damit aus seinen Schulden heraushelfen soll.

Doch Ray will mehr. Ray will Jerrys Familienunternehmen platt machen und so wendet sich Jerry in seiner Not an einen Anwalt. Er hat zwar einen in seinem Freundeskreis, der sich mit Vertragsrecht auskennt, stattdessen entscheidet er sich aber für Willie E. Grant, ein gewitzter, erfolgreicher Anwalt mit Spezialisierung auf Personenschaden, der noch nie einen einzigen Fall verloren hat.

Gemeinsam wollen sie die Loewen Company auf eine lächerlich horrende Summe verklagen. Kann das überhaupt gut ausgehen? Reicht Willies und Jerrys gemeinsamer Glaube und ihr Sinn für Gerechtigkeit, um sich gegen Ray Loewen und seine Geier zu behaupten? Immerhin hat sich Ray mit Mame Downes eine berüchtigte Anwältin gesichert.


Kritik zu Krieg der Bestatter

Es ist doch immer wieder erstaunlich, was die Filmstudios für wahre Geschichten aus dem Äther ziehen. Die neuste True Story erreicht uns mit „Krieg der Bestatter“. Die Story basiert auf einem Fall, von dem der Journalist Jonathan Harr berichtete. Es war eine Zivilklage in Jackson, Mississippi, bei dem sich Willie E. Gray gegen das Loewen Bestattungsinstitut stellt, um ein kleines Familienunternehmen zu vertreten. Dies haben die Drehbuchautoren Doug Wright und Maggie Betts („The Carrier“) in den Film „Krieg der Bestatter“ umgewandelt und sich auch direkt ein hochkarätiges Starensemble gesichert.

Neben Anwaltssidekick Mamoudou Athie („Elemental“) sowie Jurnee Smollett („Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn“) und Bill Camp („Weißes Rauschen“) als fiese Antagonisten sind es vor allem Jamie Foxx („They Cloned Tyrone“) und Tommy Lee Jones („Ad Astra – Zu den Sterne“), die uns in „Krieg der Bestatter“ an den Sessel fesseln. Insbesondere Jamie Foxx scheint in seiner Rolle als Staranwalt förmlich aufzublühen, zuletzt sah man ihn im filmischen Gerichtssaal von „Just Mercy“, nur saß er da noch auf der Anklagebank.

Vielleicht liegt es an der Magie wahrer Begebenheiten. Vielleicht liegt es an dem Staraufgebot. Oder es ist einfach Maggie Betts Händchen, die verschiedenen Stimmungen, die in „Krieg der Bestatter“ zum Vorschein kommen, unter einen Hut zu bringen, wieso das Gerichtsdrama so unter die Haut geht. Die Atmosphäre in „Krieg der Bestatter“ wechselt von herzzerreißend familiär, über garstig kampflustig bis hin zu wortgewandt humorvoll. Es ist für beinahe jeden Cineasten etwas dabei. Lohnt sich, weil der Film von Herz über Charme und Witz wirklich die komplette Bandbreite an Gefühlen bietet. Die richtig guten Geschichten schreibt eben nur das Leben selbst.