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Die Handlung von Poldi

Vom Straßenkicker zum Weltmeister, vom Sohn polnischer Einwanderer zum gefeierten „Prinz Poldi“ aus Köln: Lukas Podolski hat nicht nur deutsche Fußballgeschichte geschrieben, sondern sich mit seiner direkten und bodenständigen Art auch einen festen Platz in den Herzen der Fans erobert. Die Netflix-Dokumentation begleitet einen der beliebtesten und authentischsten Fußballer Deutschlands in einer entscheidenden Phase seines Lebens. Neben seiner beeindruckenden Karriere als Nationalspieler und Weltmeister zeigt der Film auch den Unternehmer und Familienmenschen Podolski, der sich schon während seiner aktiven Laufbahn ein erfolgreiches zweites Standbein aufgebaut hat

Geplant war eigentlich ein Blick auf seine letzte Saison – doch dann nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung. So entsteht ein sehr persönliches Porträt über Erfolg, Heimat, Wandel und einen Sportler, der sich immer treu geblieben ist.


Kritik zu Poldi

Der kölsche Jung hat seine eigene Netflix-Doku!

Wer die täglich wachsende Videothek des Streamingdienstes ein wenig im Auge behält, dürfte inzwischen verstanden haben, wie wichtig Dokus und Reality-TV-Formate auch heute noch im Streamingbereich sind. Vor allem persönliche Porträts über einflussreiche Stars und Sternchen der Popkultur haben da auch auf Netflix einen enormen Stellenwert – inzwischen auch im deutschsprachigen Entertainmentbereich. Nachdem unter anderem schon Haftbefehl und Shirin David ihre eigene Netflix-Doku bekommen haben, ist jetzt auch Lukas Podolski an der Reihe.

Passend zu Vorbereitung auf die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko Mitte Juni – und direkt an seinem 40. Geburtstag – wirft „Poldi“ einen Blick auf die Karriere des gebürtigen Polen, der als junger Kicker schon 1995 nach Köln wechselte, 2003 dann sein Debüt für die Bundesliga-Mannschaft des Domklubs feierte und seit seinem Wechsel zu FC Bayern München im Jahr 2006 zu den einflussreichsten Fußballern seiner Generation zählt. Es folgten Wechsel zu Arsenal London, Inter Mailand, Galatasaray Istanbul und sogar Vissel Kobe, erst kürzlich beendete Podolski seine Karriere bei Górnik Zabrze – mit dem Gewinn des polnischen Pokals.

In erster Linie ist „Poldi“ also ein Porträt seiner langen, erfolgreichen und abwechslungsreichen Karriere, die 2014 mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft mit dem DFB-Team ihren glorreichen Höhepunkt erreichte. Eine Netflix-Doku für Fußballfans und Podolski-Jünger, die neben dem fußballerischen auch dessen Privatleben beleuchtet. Allerdings nie zu sehr – und das ist in diesem Fall auch gut so. „Poldi“ feiert einen der größten Kicker der deutschen Fußballgeschichte, perfekter Ansatz.