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Die Handlung von The Beautiful Game

Seit fast zwanzig Jahren wird einmal im Jahr der sogenannte „Homeless World Cup“ veranstaltet. Bei diesem Straßenturnier treten Obdachlosen-Mannschaften aus aller Welt gegeneinander an. Der diesjährige Cup findet in Rom statt und daran möchte der erfahrene Fußballtrainer Mal mit seinem Team aus Großbritannien antreten.

Es sind bereits alle Vorkehrungen für die Reise getroffen, als Mal bei einem Spaziergang Vinny erblickt. Vinny, der in seinem Auto lebt und händeringend nach Schichtarbeit sucht, dribbelt mit Leichtigkeit eine Horde Kids aus. So ein Talent braucht Mal in seinem Team. Als Stürmer könnte Vinny das Team schließlich zum Sieg führen.

Doch kann Vinny sich beherrschen? Der stetige Kampf mit seinen inneren Dämonen macht ihn nämlich nicht selten jähzornig.


Kritik zu The Beautiful Game

Irgendwie scheint die Welt derzeit wieder im Fußballfieber zu sein. Nicht nur kommt im April mit „Union – Die besten aller Tage“ eine emotionale Fußballdoku über den Berliner Verein in die Kinos, allein diese Woche tummeln sich zwei Spielfilme mit Fußball-Thematik im Streaming-Angebot. Das erste ist Taika Waititis „Next Goal Wins“, das andere ist „The Beautiful Game“ von Thea Sharrock.

Sharrock arbeitete unter anderem schon an der Romanze „Ein ganzes halbes Jahr“ hat also ein gutes Gespür für einen waschechten Feelgood-Film. Und genau das ist „The Beautiful Game“. Wie das Werk von Waititi bot auch hier das wahre Leben die Inspiration für den Film. Den darin thematisierten „Homeless World Cup“ gibt es nämlich wirklich, und zwar schon seit fast 20 Jahren.

Doch so interessant die Prämisse auch klingt, die Geschichte, die der Drehbuchautor Frank Cottrell-Boyce daraus gesponnen hat, ist an manchen Stellen doch zu vorhersehbar. Die Stärken von „The Beautiful Game“ liegen definitiv woanders – in der Wahl der Schauspieler. Bill Nighy für die Rolle des Trainers zu verpflichten war eine weise Entscheidung. Ob als Zaubereiminister („Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“) oder als Adliger in „Emma“, Nighy macht immer eine gute Figur. Aber er im Zusammenspiel mit Michael Ward („Empire of Light“) ist einfach unglaublich. Die beiden Stars trösten den Zuschauer über längere Durststrecken hinweg.

Lohnt sich, denn „The Beautiful Game“ ist trotz seiner Durststrecken immer noch ein herrlich schöner Feelgood-Film. Nicht zuletzt dank Bill Nighy und Michael Ward.