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Die Handlung von To the Moon

Die Nerven des NASA-Flugdirektors Cole Davis liegen blank. Sämtliche seiner Berechnungen, eine bemannte Raumsonde sicher auf dem Mond zu landen und auch wieder zurückzubringen, sind zum Scheitern verurteilt. Dabei hat das öffentliche Image der NASA dank eines katastrophalen Bodentests eh schon derbe gelitten. Die Mission der Apollo 11 muss also unbedingt gelingen, ansonsten hat die NASA nicht nur im Wettlauf gegen die Russen das Nachsehen.

Während Cole Davis also weiter eine Berechnung nach der anderen in den Wind schießt, holt sich die NASA Marketing-Expertin Kelly Jones ins Boot. Sie soll das Image der Raumfahrtbehörde aufpolieren. Ihre ambitionierten Ideen, wie Lookalikes zum Interview zu schleppen, treffen bei Cole nur leider nicht auf Gegenliebe. Als die Regierung dann auch noch zusehends an dem Erfolg der Apollo 11-Mission zweifelt, soll Kelly vorsichtshalber einen Fake-Film zur Mondlandung abdrehen. Schließlich wäre es eine Schmach, wenn die Russen letztlich doch als Erster auf dem Mond landen.


Kritik zu To the Moon

The cake is a lie!

Die Amerikaner sollen 1969 auf dem Mond gelandet sein? Alles Fake! Die Fahne flattert in einem luftleeren Raum, es sind keine Sterne zu sehen und Fußabdrücke kann man eigentlich auch nicht auf dem Mond hinterlassen. Solche und andere Verschwörungstheorien bezüglich der Mondlandung halten sich hartnäckig, warum dies also nicht als Anlass für einen Film nehmen?

Drehbuchautorin Rose Gilroy und Regisseur Greg Berlanti, der uns schon „Love, Simon“ servierte, haben mit „To the Moon“ genau das getan. Basierend auf der Idee von Bill Kerstein und Keenan Flynn sinnieren sie in dem Comedy-Drama darüber, dass es tatsächlich eine Image-Kampagne gab, die im Ernstfall zum Tragen gekommen wäre.

Für die beiden Hauptrollen der Marketing-Queen Kelly Jones und des NASA-Startdirektors Cole Davis wollte man ursprünglich die beiden Marvel-Stars Scarlett Johansson und Chris Evans wieder vereinen. Da Letzterer aber wegen terminlichen Überschneidungen aussteigen musste, entschied man sich letztlich für Channing Tatum, dem Publikumsmagnet aus „Magic Mike“.

Immerhin: Für Tatum und Johansson ist es auch nicht das erste Mal, dass die beiden einen Film zusammen drehen. Schon in „Don Jon“ und „Hail, Caesar!“ waren die beiden zu sehen, nur haben sie damals keine einzige Szene zusammen gehabt. Das ist in „To the Moon“ definitiv anders.

Doch „To the Moon“ hat noch mehr als nur die zwei Augenweiden zu bieten. Unter anderem steht „Zombieland“-Witzbold Woody Harrelson dem NASA-Startdirektor als Moe Berkus mit Rat und Tat zur Seite und auch Ray Romano, ihr wisst schon, der Hauptdarsteller aus „Alle lieben Raymond“, ist ebenfalls mit von der Partie.