Wolf Man (2025)
Original-Titel: Wolf ManLow-Budget-King Leigh Whannell schnappt sich den nächsten Gruselklassiker: Für Universal und Blumhouse verfilmt er „Wolf Man“ als lupenreine Horrormär.
Die Handlung von Wolf Man
Die Irrungen und Wirrungen des Lebens: Gerade als die Ehe mit seiner Frau Charlotte ein neues Tief erreicht, verschwindet auch noch Blakes Vater spurlos. Weil er schon kurze Zeit später für tot erklärt wird, geht folglich auch das Elternhaus des Familienvaters in dessen Besitz über. So traurig und verwirrt Blake über das Verschwinden seines Vaters ist, so perfekt scheint der Zeitpunkt zu sein. Um seiner Ehe eine letzte Chance zu geben, packt er Charlotte und Töchterchen Ginger ein und fährt mit ihnen raus aus der Stadt.
Das entlegene Bauernhaus, in dem Blake aufgewachsen ist, könnte der ideale Nährboden sein, um das Familiengefüge wieder zu flicken. Eine fatale Fehleinschätzung: Schon bei ihrer Ankunft wird ihr Van von einem mysteriösen Tier attackiert, dem die Familie nur knapp entkommen kann. Im Haus verbarrikadiert stellt Blake kurz darauf fest, dass er von dem Tier verletzt wurde – und beginnt, sich langsam aber sicher zu verändern.
Kritik zu Wolf Man
Schon häufiger hat Universal versucht, das hauseigene legendäre Monster-Universum zu reviven. Doch weder der gleichnamige „Wolfman“ 2010, noch das gescheiterte Dark Universe um „Dracula Untold“ und Tom Cruise' „Die Mumie“ konnten final überzeugen. Erst Regisseur und Drehbuchautor Leigh Whannell brachte die Wende. Mit seiner überragende Interpretation von „Der Unsichtbare“ lieferte der Low-Budget-Kreativkünstler einen der besten Horrorfilme des aktuellen Jahrtausends ab.
Logisch also, dass Whannells Name direkt auf die Shortlist für zukünftige Universal-Monsterfilme wanderte. Mit „Wolf Man“ kommt jetzt eben dieses nächste Projekt aus der Feder von Leigh Whannell, das er abermals in enger Zusammenarbeit mit Blumhouse entwickelte. Im Vergleich zum reichlich verkopften „Der Unsichtbare“ kommt „Wolf Man“ nun deutlich geradliniger daher. Ein packender Mix aus garstigem Body-Horror und klaustrophobischem Kammerspiel, der in erster Linie von den handgemachten Effekten und der schauspielerischen Klasse seiner beiden Leads lebt.
Nachwuchs: Mit Colin ist sie zwar nicht verwandt, Talent hat sie trotzdem: Seit 2022 war Matilda Firth in 12 (!) Filmen und Serien zu sehen. Größtes Highlight bisher war da definitiv der Part im neuen Megan Fox-Thriller „Subservience“.

