Eigentlich hatte „Supergirl“ das Zeug zum Megahit. Als direkte Fortsetzung und Spin-off zu James Gunns „Superman“ und bestückt mit Namen wie Regisseur Craig Gillespie sowie den Schauspielern Milly Alcock, Jason Momoa und Matthias Schoenaerts hätte das DCU jetzt erst so richtig durchstarten sollen.
Doch nur zwei Wochen nach Kinostart wird das neue DC-Film- und Serienuniversum jetzt von der Realität eingeholt. Das geschätzte Budget von knapp 170 Millionen US-Dollar wurde in den Sand gesetzt, aktuell kommt „Supergirl“ auf nicht mal 100 Millionen US-Dollar weltweit. Schon zum Kinostart hielt sich das Interesse an dem neuen DC-Film eher in Grenzen, die durchwachsenen Kritiken hielten auch die letzten Zweifler davon ab, sich ins Kino zu setzen. Die Folge: „Supergirl“ soll in Rekordzeit im Heimkino starten.
Diverse Quellen berichteten, dass „Supergirl“ schon Ende Juli als Premium-Video-on-Demand-Titel via Prime Video, Apple TV und Co verfügbar sein und die Kinozeit des neuen DC-Films somit enorm verkürzen wird – keine vier Wochen im Kino, das gab's bei einem Blockbuster dieser Größenordnung noch nie.
Sollten sich die Gerüchte tatsächlich bewahrheiten, dürfte dies auch das neu gegründete DCU maßgeblich beeinflussen. Dieses Jahr startet zwar noch das vielversprechende Body-Horror-Experiment „Clayface“ mit Tom Rhys Harries in den Kinos, dennoch werden James Gunn und sein Team aber sicherlich mittelschwere bis gigantische Umstrukturierungen vornehmen müssen, um das DCU halten zu können. Immerhin steht der Gunn-Masterplan schon geraumer Zeit fest – unter anderem soll 2027 das „Superman“-Sequel „Man of Tomorrow“ starten, auch der Batman-Film „The Brave and the Bold“ sowie eine Neuauflage von „Wonder Woman“ sollen folgen.
Wann genau „Supergirl“ im Heimkino erscheint, ist noch nicht bekannt.