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Die Handlung von Funeral for a Dog

Der Münchner Journalist Daniel Mandelkern reist für ein Interview mit dem gefeierten deutschen Schriftsteller Mark Svensson in dessen einsames Anwesen am Luganer See. Eigentlich sollte sein Aufenthalt nur wenige Stunden dauern, doch Mandelkern wird auf fatale Weise in das Leben Svenssons hineingezogen. Er verstrickt sich in eine faszinierende Geschichte von Liebe und Freundschaft: Ein Liebesdreieck, das in Südamerika entstand, in Finnland perfekt funktionierte, in New York zerbrach und schließlich mit einem dramatischen Todesfall endet. War es ein Unfall? Oder Mord? Es liegt ein dunkles Geheimnis über dem See - und Daniel Mandelkerns Fragen brechen das Schweigen. (GR)


Kritik zu Funeral for a Dog

Ich muss (leider) gestehen, dass meine Wenigkeit schon seit einigen Jahren einen großen Bogen um deutsche Produktionen macht. Dabei haben sich die deutschen Studios in letzter Zeit richtig gemausert. Vor allem im Serienbereich staunen wir immer häufiger über gelungene Werke wie „Babylon Berlin“ und der deutsch-österreichischen Co-Produktion „Der Pass“. Könnte es vielleicht daran liegen, dass dabei stets der Streamingdienst Sky Ticket seine Finger im Spiel hatte?

Schließlich landet auch diese Woche mit „Funeral for a Dog“ eine Serie im Programm des Streamers, die großes Potenzial besitzt und uns ein Wechselbad der Gefühle erleben lässt. Teils ist dies natürlich der hervorragenden Regiearbeit von David Dietl und Barbara Albert sowie der Kameraführung von Frank Griebe zu verdanken. Teils liegt es natürlich an der erfolgreichen Romanvorlage, die von Autor Thomas Pletzinger stammt. Und den Großteil des Erfolgs von „Funeral for a Dog“ macht die Performance der einzelnen Schauspieler aus, die durch die Bank weg hervorragend sind. Ob es nun Albrecht Schuch als Fan, Friedrich Mücke als verschwiegener Autor oder Alina Tomnikov als verführerische Geliebte ist, jeder von ihnen brilliert auf unterschiedlichste Art und Weise.

Wie die Wahrheit von Mark Svenssons Erzählungen lässt sich auch das exakte Genre von „Funeral for a Dog“ nicht klar definieren. Mal gibt es Mystery-Elemente, wenn die Protagonisten wieder einmal mit Heimlichtuerei glänzen. Wenn man der Frage nachgeht, was denn aus Felix geworden ist, sind Krimi-Einflüsse deutlich spürbar und natürlich kommt die Romantik in keiner einzigen Folge zu kurz.
Lohnt sich, weil die Serie nicht nur mit wunderschönen Aufnahmen, sondern auch mit einer herzerwärmenden Geschichte und einem internationalen Cast beeindruckt. Die deutschsprachige Serienschmiede nimmt immer mehr an Fahrt auf.