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Die Handlung von Geek Girl

Auf einen Schlag wird das Leben der neurodiversen Harriet Manners komplett umgekrempelt. Denn ausgerechnet bei einem Schulwettbewerb und dem anschließenden Auftritt bei der Londoner Fashion Week wird ein Model Agent auf sie aufmerksam.

Staffel 1 von „Geek Girl“:

Auf den ersten Blick ist Harriet Manners eine ganz normale Teenagerin mit ganz normalen Pubertätsproblemen. Doch der Schein trügt. Im Gegensatz zu ihren Mitschülern reagiert Harriet nicht normal auf ihre Umwelteinflüsse. Hinzukommt, dass sie sich für nerdige Dinge interessiert und sie super tollpatschig ist, was sie nicht selten zur Zielscheibe ihrer Erzfeindin Lexi macht.

Doch ausgerechnet ein Design-Wettbewerb soll alles ändern. Als ihre Klasse diesen Wettbewerb gewinnt und die Schüler als Prämie zur Londoner Fashion Week eingeladen werden, ist es tatsächlich Harriet, die die Aufmerksamkeit des Model-Agenten Wilbur auf sich zieht. Die Agentur, für die er arbeitet, braucht dringend frischen Wind und da kommt Harriet mit ihrer Art gerade recht.


Kritik zu Geek Girl

Hollywood hat uns über die Jahre etliche Geschichten serviert, die die Protagonistinnen vom hässlichen Entlein zum bildhübschen Schwan werden ließen. Ob in dem „sehr realistischen“ „Plötzlich Prinzessin“, „Plötzlich Star“ oder „Der Teufel trägt Prada“. Halt! Stopp! Hauptsache, Anne Hathaway hat zwei Filmen davon die Hauptrolle gespielt. Anyways! Quasi für jede Generation gab es die passende Verfilmung und „Geek Girl“ ist nun das Equivalent fürdie aktuelle, junge Generation.

Basierend auf der gleichnamigen Romanreihe von Holly Smale, haben die Autorin selbst und Jessica Ruston („Der junge Wallander“) eine Netflix-Serie gestaltet. Als Star brilliert hier aber nicht wieder Anne Hathaway, sondern die „House of the Dragon“-Entdeckung Emily Carey. Ihr wisst schon, die Dame, die Alicent Hightower in ihren jungen Jahren verkörpert hat. Quasi von der Fantasy-Queen zur Fantasy-Liebhaberin. Für „Geek Girl“ definitiv eine gute Wahl, denn dank ihrer einnehmenden Performance ist die Serie doch sehr kurzweilig.

Natürlich sind die Darbietungen der restlichen Schauspieler, zu denen unter anderem Jemima Rooper („The People We Hate at the Wedding“), Sarah Parish („Die Medici: Herrscher von Florenz“), Emmanuel Imani („Das Rad der Zeit“) und Newcomer Liam Woodrum gehören, auch gut. Es ist tatsächlich eine ganz andere Stelle, an der es in „Geek Girl“ hapert.

Es ist das Skript oder viel mehr die einzelnen Charakterisierungen, worin die Serie schwächelt. Die Modewelt ist ein Bereich, in dem gerne die Krallen ausgefahren werden, doch egal welcher Person Harriet begegnet, jeder Person wurden scheinbar die Krallen gestutzt. Die Figuren sind durchaus garstig, aber bei weitem nicht so rücksichtslos, wie man es aus anderen Filmen wie „Der Teufel trägt Prada“ kennt. Da hätte man ruhig mehr Biss zeigen können. Dennoch dürfte sich „Geek Girl“ eben dank Emily Careys nahbarer Performance in die Herzen vieler Liebhaber der Coming-of-Age-Storys spielen.

Lohnt sich, weil so seicht manche Figuren auch wirken, es ist letztlich Emily Careys Performance, die der Serie über weite Strecken Charme verleiht.


Staffel 1, 2024, 10 Folgen

Staffel 1 von Geek Girl erstausgestrahlt am 30.05.2024

Ihre ganze Schulzeit über muss Harriet Manners die Hänseleien ihrer Mitschüler, allen voran Lexi, ertragen. Doch das soll sich ändern. ... mehr