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Die Handlung von Running Point

Nachdem ihr Bruder aufgrund eines Skandals seinen Posten räumen muss, übernimmt Isla Gordon (Kate Hudson) das Amt der Präsidentin der Los Angeles Waves – eines der traditionsreichsten Profi-Basketballteams und zugleich das Familienunternehmen. Obwohl Isla ehrgeizig und entschlossen ist, wird sie immer wieder unterschätzt. Nun liegt es an ihr, ihren zweifelnden Brüdern, dem Vorstand und der gesamten Sportwelt zu zeigen, dass sie die ideale Besetzung für diese Position ist.


Kritik zu Running Point

Ihr steht auf Basketball, „Succession“-type Drama und „Ted Lasso“? Dann ist „Running Point“ euer neuester Netflix-Binge! Die Comedy-Serie kommt mal wieder aus dem verdreht-brillanten Mind von Mindy Kaling, die abgesehen von Velma bisher NUR Hits abgeliefert hat. Im Kern geht's hier um eine Rich-Kid-Familie, die nach dem Tod ihres herrischen Vaters und Familienoberhaupts nun mit der Leitung und Weiterentwicklung eines gigantischen NBA-Franchises konfrontiert wird. Als dann auch noch der älteste Sohn mit Drogenproblemen eingeliefert wird, ist es ausgerechnet an der bisher so ziellosen einzigen Tochter – herausragend gespielt von Kate Hudson – das Erbe weiterzutragen.

Natürlich steht der Sport da immer wieder im Mittelpunkt, im Herzen ist „Running Point“ aber ein teils irre schwarzhumoriges, teils herrlich charmantes Familienporträt mit schrägen Charakteren, verdrehten Plottwists und verdammt pointierten Dialogen.

Absoluter Scene-Stealer ist hier Fabrizio Guido als Jackie Moreno: Sein Leben lang hat er als Snackverkäufer im Stadion gebuckelt, nur um dann eines Tages zu erfahren, dass er selbst ein Spross der mächtigen Gordon-Dynastie ist. Herrlich schräg und unglaublich witzig!

Lohnt sich, weil „Running Point“ den perfekten Spagat zwischen „Succession“ und „Ted Lasso“ landet. Eine zweite Staffel ist Pflicht.